Absturzsicherung

Seit Anfang 2002 hat bei der FFI ein neues Themengebiet Einzug gehalten: Die "Höhensicherung"! Unter Höhensicherung wird die Eigensicherung der Einsatzkräfte bei Arbeiten in Höhen und Tiefen verstanden, bei denen beim Absturz ein freier Fall einkalkuliert werden muss. Bis dato hatte sich die Feuerwehr in solchen Szenarien immer mit Feuerwehrgurt und -leine gesichert, jedoch ist diese Einsatz- und Ausbildungslehre nicht mehr zeitgemäß und war sogar mitunter lebens- bzw. gesundheitsgefährlich.
Die sogenannte "HÖSI"-Ausrüstung der FFI besteht aus Komponenten, die auch im Bergsport wieder zufinden sind, u. a. aus Brust-Hüftgurt-Kombinationen, Kernmantel-Dynamikseil, HMS-Karabiner und Endlos-bandschlingen. Bei der Ausbildung wird in der FFI sehr hoher Wert auf den korrekten und sicheren Umgang mit der Ausrüstung sowie professionelle Teamarbeit gelegt.
Ein weiterer Fokus in der Ausbildung ist die Gewöhnung an Höhe, wobei da vor allem auf die psychologische Belastung der Feuerwehrmänner und -frauen geachtet wird. Denn erst mit diesem mentalen Faktor lernen die Einsatzkräfte die sichere Handhabung der Ausrüstung und ein sicheres Vorgehen in Höhen. Aber auch hier gilt: "Safty first!" und keine leichtsinnigen Experimente!







   

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